Der Strukturwandel der Automobilindustrie stellt mit Blick auf die Transformation hin zur Elektromobilität und zu neuen softwarebasierten Geschäftsmodellen der Hersteller die Automobilzulieferer in Sachsen-Anhalt vor große Herausforderungen. Dazu gehören auch neue Produkttrends zur Reduzierung von Emissionen und Verbrauch bis hin zur Vernetzung und höheren Recyclebarkeit der Fahrzeuge.

Ohne passgenaue Weiterbildung der Beschäftigten sind die Veränderungen in der Branche nicht zu bewältigen. Das zentrale Ziel des Projektes liegt vor diesem Hintergrund im Aufbau und der Etablierung einer Regionalen Koordinierungsstelle, die einen Weiterbildungsverbund im Bereich der Automobilzulieferindustrie in Sachsen-Anhalt initiiert, organisiert und dann in eine dauerhafte Verstetigung überführt.

Im Weiterbildungsverbund wird systematisch ein Netzwerk aus einer Vielzahl von Unternehmen der Fahrzeugzulieferindustrie, von Weiterbildungsanbietern sowie von regionalen Arbeitsmarktakteuren aufgebaut und ein verlässlicher Rahmen für die dauerhafte Kooperation der Akteure organisiert.

Der zentrale Mehrwert des Projektes liegt im Aufbau und der Etablierung eines stabilen zukunftsfähigen Verbundes der verschiedenen Akteure im Bereich der Weiterbildung für die Fahrzeugzulieferindustrie, der auch gezielt Weiterbildungsbedarfe erfasst, vernetzt und berät.

Dabei wird die Regionale Koordinierungsstelle konsequent daran arbeiten, Weiterbildungsmaßnahmen ressourceneffizient über Betriebsgrenzen hinaus zu organisieren und die Teilnahme von KMU und ihren Beschäftigten an Weiterbildungen zu erhöhen. Ein wichtiges Projektziel liegt auch in der Ausgestaltung und in der betrieblichen Erprobung neuer Weiterbildungsmodule für die Automobilzulieferindustrie.

Im Projekt werden insbesondere drei Zielgruppen adressiert: KMU der Fahrzeugzulieferindustrie, Beschäftigte der Fahrzeugzulieferindustrie sowie Bildungsanbieter. Die Hauptzielgruppe des Projektes stellen KMU der Automobilzulieferindustrie in Sachsen-Anhalt dar. Der von der Regionalen Koordinierungsstelle im Rahmen des Projektes zu organisierende, zu etablierende und zu verstetigende Weiterbildungsverbund soll zum einen über breit angelegte Vernetzungsaktivitäten und zum anderen über die Entwicklung neuer Weiterbildungsmodule KMU einen niedrigschwelligen Zugang zu passgenauen Weiterbildungen vermitteln und damit auch die Teilnahmequote an Weiterbildungen in KMU erhöhen. In diesem Prozess stellen Beschäftigte eine weitere Zielgruppe des Projektes dar. Über zielgenaue und aussagekräftige Assessments können der Stand der Beschäftigungsfähigkeit und die Entwicklungspotentiale von Beschäftigen systematisch erfasst werden. Mit der Potenzialanalyse steht den Unternehmen eine weitere Grundlage für die Auswahl geeigneter Weiterbildungsmaßnahmen für ihre Beschäftigen zur Verfügung. Als dritte Zielgruppe werden aus dem Projekt heraus Weiterbildungsanbieter wichtige Impulse zur Schärfung und Weiterentwicklung ihres Leistungsangebotes bekommen. Dabei wird trägeroffen eine möglichst große Vielzahl von Weiterbildungsträgern miteinbezogen.

Die RKW Sachsen-Anhalt GmbH übernimmt als Antragsteller neben der Koordinationsrolle für das Bündnis der Projektpartner und administrativen Aufgaben auch inhaltliche Aufgaben. Das Bündnis der Projektpartner bildet in seiner Zusammensetzung aus Unternehmen der Automotive Branche (inkl. KMU), etablierten Weiterbildungsanbietern sowie dem RKW bereits die Kernstruktur des künftigen Weiterbildungsverbundes modellhaft ab. Als Weiterleitungspartner sind beteiligt:

Projektlaufzeit: 01.04.2022-31.12.2024

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